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2021 im Überblick

Da Pluto noch bis 2024 im Steinbock-Zeichen verweilt, ist davon auszugehen, dass die aktuelle Krise weiterhin an unseren Fundamenten rütteln wird und wir auch 2021 mit Instabilität und Unsicherheit konfrontiert werden. Wie in der letzten Jahresvorschau erörtert, befinden wir uns gegenwärtig in einer Übergangsphase, in der alte, gewohnte Strukturen weg brechen, während neue Fundamente noch nicht existieren oder gerade erst Form annehmen.

Prägend ist zunächst die Konjunktion von Jupiter und Saturn, deren Exaktheit zwar noch ins alte Jahr fällt (21. Dezember 2020), die aber weit ins Jahr 2021 hineinreicht. Unter dieser "Großen Konjunktion", welche im freiheitsbetonten, innovativen und sozialen Wassermann-Zeichen stattfindet, kommen neue Energien und Qualitäten ins Spiel: Standen 2020 Regeln, Begrenzungen, ernüchternde Erfahrungen und Überlebenskämpfe im Zentrum der Aufmerksamkeit, dürfte sich nun eine Aufbruchstimmung bemerkbar machen, in der neue Möglichkeiten und Ressourcen in den Vordergrund rücken.

Die bedeutendste Konstellation in 2021 ist das Quadrat von Saturn und Uranus, das sich in drei gleichmäßig über das Jahr verteilten Übergängen entfaltet. Dieser widersprüchliche Aspekt, der gerade in den ersten beiden Monaten deutlich zum Tragen kommen dürfte, symbolisiert die Ambivalenz von Alt und Neu, von Tradition und Innovation. Der Drang nach Freiheit ist groß, ebenso der Wunsch, aus alten Strukturen auszubrechen und lähmende Abhängigkeiten hinter sich zu lassen. Dementsprechend werden wir 2021 dazu aufgefordert, frischen Wind in unser Leben zu bringen und uns von jenen Dingen zu trennen, die unsere weitere Entwicklung behindern. Der Drang nach Veränderung dürfte sich auch - und insbesondere - auf der mundanen Ebene bemerkbar machen: Der Spannungsaspekt von Saturn und Uranus weckt einen Rebellionsgeist, der sich typischerweise in Form von Protesten und Unruhen niederschlägt. Dabei dürften die verschiedenen Ansichten und Standpunkte immer wieder hart und unversöhnlich aufeinanderprallen. Mit Blick auf die aktuelle Weltpolitik liegt die Vermutung nahe, dass die USA eines der Länder sein werden, die von den Themen des Saturn/Uranus-Quadrates besonders betroffen sind.

Eine weitere wichtige Konstellation ist die Spiegelung von Chiron und Neptun, welche bereits 2020 wirksam war und sich 2021 fortsetzt. Unter diesem Aspekt ist die Gefahr von Umweltkatastrophen groß. Zu rechnen ist insbesondere mit Ereignissen, welche uns die Folgen der menschengemachten Erderwärmung drastisch vor Augen führen: einerseits Hitze, Trockenheit und Brände, andererseits extreme Stürme und Überschwemmungen.

Mitte Mai wechselt Jupiter vorübergehend ins Fische-Zeichen (bevor er Ende Juli wieder in den Wassermann zurückgeht). Dem Fische-Zeichen entsprechen unter anderem die Chemie, die Medizin und die Pharmazie, außerdem helfende Tätigkeiten und Pflegeleistungen. Interessanterweise fand die erste Pockenimpfung in England im Mai 1796 statt, als sich Jupiter ebenfalls in den Fischen befand. Vor diesem Hintergrund macht der Jupiter-Transit durch die Fische im Frühjahr/Sommer 2021 Hoffnung auf eine Besserung der Corona-Situation. Möglicherweise stehen dann Impfstoffe in größerer Menge zur Verfügung, so dass Impfungen im großen Stil durchgeführt werden können. Es versteht sich von selbst, dass dies zu riesigen Gewinnen bei denjenigen Pharma-Unternehmen führen wird, denen es gelungen ist, wirksame Impfstoffe zu entwickeln.