Olaf Staudt
www.planetenbilder.com

Newsletter - Januar / Februar 2007

Index



Liebe Freunde und Astrologie-Interessierte!

Willkommen zum neuen Newsletter. Ein turbulentes Jahr 2006 nähert sich dem Ende. Viele der in der letzten Ausgabe angesprochenen Themen haben sich in den vergangenen beiden Monate entfaltet. Vor allem die große Opposition zwischen Saturn und Neptun prägt weiterhin in vielfältigen Entsprechungen unsere Zeit - siehe hierzu auch die beiden aktuellen Artikel "Tod eines russischen Spions" und "Schmiergeld-Skandal bei Siemens".
Eine weitere klassische Entsprechung dieser Konstellation ist die Anklage gegen Peter Hartz. Als Saturn-Neptun Mitte November durch die Sonne ausgelöst wurde, musste sich der frühere VW-Chef wegen Veruntreuung in 44 Fällen vor Gericht verantworten. So mancher stellt sich nun die Frage, ob unsere Reform einen neuen Namen braucht. Als typisches Skorpion-Thema flimmerten zur gleichen Zeit Bilder von Stephanies Vergewaltiger, der, auf dem Dach stehend, Polizei und Justiz narrte, über Deutschlands Fernseher.
Die spannungsreichen Konstellationen in der Woche vor Weihnachten (Sonne Konjunktion Pluto, Mars Quadrat Uranus) führten in Palästina zu einem Machtkampf und einer erneuten Eskalation der Gewalt (siehe hierzu den aktuellen Artikel). Auch bei unseren Politikern waren Machkonflikte spürbar, vor allem bezüglich der Gesundheitsreform. Jüngster Fall zu Sonne-Pluto ist eine Bespitzelungsaffäre, bei der CSU-Chef Stoiber unter Druck geraten ist. Über die genannten Konstellationen berichtete die letzten Ausgabe folgendes: "Die Zeit um Weihnachten (vom 18. bis 25.) sieht wieder etwas angespannter aus: Zunächst bildet die Sonne eine Konjunktion mit Pluto, die von dem Neumond am 20. nochmals aktiviert wird. Am 22. formt Mars ein explosives Quadrat zu Uranus. Am 25. bildet die Sonne einen Spiegelpunkt zu Merkur und Pluto. Eine typische Auswirkung der genannten Konstellationen sind persönliche oder allgemeine (weltpolitische) Spannungen und Machtkonflikte. Mit dem Mars-Uranus-Quadrat am 22. erhöht sich die Gefahr von Naturkatastrophen, Unfällen und Gewaltakten."

Leider handelten die Aktienmärkte in den vergangenen Monaten gegen jede Wahrscheinlichkeit, weshalb Prognosen extrem schwierig waren. Dass sich die Zyklen teilweise nicht so entfalteten wie sie (meiner Ansicht nach) sollten, lag möglicherweise auch daran, dass die amerikanische Regierung manipulierte und trickste, um beispielsweise gerade vor der Kongress-Wahl den Ölpreis künstlich niedrig zu halten.

Ein interessantes Jahr 2007 steht uns bevor: Nach 250 Jahren befindet sich erstmals wieder Pluto in Konjunktion mit dem galaktischen Zentrum - eine Konstellation, über die im Verlauf des kommenden Jahres noch ausführlicher zu sprechen sein wird.

Noch ein abschließender Hinweis: In der Zeit vom 26. Dezember 2006 bis 6. Januar 2007 biete ich meinen Kunden und allen Astrologie-Interessierten die Gelegenheit zu einer kostenfreien astrologischen Beratung. Die Beratung erfolgt telefonisch und dauert ca. 15 Minuten. Bei Interesse erreichen Sie mich innerhalb des angegebenen Zeitraums täglich von 15 bis 19 Uhr unter folgender Nummer: +49 (0) 89 - 64 28 12 55. Es fallen für Sie lediglich die üblichen Telefongebühren an.

Ich wünsche Ihnen eine frohe und besinnliche Weihnachtszeit und ein gutes neues Jahr.

Ihr Olaf Staudt


Zeitqualität Januar/Februar 2007


Die wichtigsten Konstellationen


03. Januar: Vollmond02. Februar: Vollmond
04. Januar: Venus wechselt in Wassermann02. Februar: Merkur wechselt in Fische
07. Januar: Sonne Konjunktion Merkur07. Februar: Venus Konjunktion Uranus
13. Januar: Mars Konjunktion Pluto08. Februar: Sonne Konjunktion Neptun
15. Januar: Merkur wechselt in Wassermann09. Februar: Venus Quadrat Jupiter
16. Januar: Mars wechselt in Steinbock10. Februar: Sonne Opposition Saturn
19. Januar: Venus Konjunktion Neptun14. Februar: Merkur rückläufig (bis 8.3.)
19. Januar: Neumond17. Februar: Neumond
20. Januar: Sonne wechselt in Wassermann19. Februar: Sonne wechselt in Fische
22. Januar: Venus Opposition Saturn20. Februar: Venus Quadrat Pluto
22. Januar: Jupiter Quadrat Uranus21. Februar: Venus wechselt in Widder
26. Januar: Merkur Konjunktion Neptun23. Februar: Sonne Konjunktion Merkur
28. Januar: Venus wechselt in Fische26. Februar: Mars wechselt in Wassermann
28. Januar: Merkur Opposition Saturn27. Februar: Merkur wechselt in Wassermann
28. Februar: Saturn Opposition Neptun


Allgemeiner Überblick


Saturn Opposition Neptun

Die Opposition zwischen Saturn und Neptun, die im August 2006 zum ersten Mal exakt wurde, wird auch im Jahr 2007 eine maßgebliche Rolle spielen: am 28. Februar und am 26. Juni werden sich die beiden Langsamläufer erneut gegenüber stehen.
Wenn wir zurückblicken, so können wir feststellen, dass es bei diesem Aspekt in einem großen Maße um den Vertrauensverlust zwischen den Menschen und ihren Führungspersonen aus Politik und Wirtschaft ging. Nicht selten wurde hierbei die eigene Integrität für persönliche Vorteile geopfert. Dementsprechend wies die Konstellation in erster Linie auf Gesetzesverstöße, Korruption und Skandale hin. Jüngstes Beispiel hierzu ist der schier endlose Skandal um die schwarzen Kassen bei Siemens.
Prinzipiell sind unter der Opposition von Saturn und Neptun aber auch positive Auswirkungen denkbar: So lässt sich eine Verbindung herstellen zwischen Idealen und Visionen einerseits, und der praktischen Realität andererseits. Hindernisse können überwunden werden, indem man sich an geistigen Zielen bzw. einem höheren Sinn orientiert. Bleibt zu hoffen, dass wir im neuen Jahr mehr von diesen positiven Entsprechungen zu sehen bekommen werden.

Jupiter Quadrat Uranus

Fast das ganze Jahr 2007 wird sich Jupiter im Zeichen Schütze aufhalten und dabei drei exakte Quadrate zu Uranus in Fische bilden (am 22. Januar, 11. Mai und 9. Oktober). In Schütze steht Jupiter für materielles Wachstum und die Suche nach Wahrheit und Sinn. Durch das Quadrat zu Uranus werden neue Ideen und Visionen gefördert. Insbesondere im wissenschaftlichen und technischen Bereich sind rasante Entwicklungen und Veränderungen zu erwarten.
In gesellschaftlicher Hinsicht kann dieser Aspekt den Versuch symbolisieren, auf eine individuellere und innovativere Art mit moralischen und ethischen Werten umzugehen. Als negative Entsprechung steht eine Zunahme religiöser Spannungen und Glaubenskonflikte zu befürchten.
Auf einer persönlichen Ebene begünstigt die Konstellation diejenigen, welche den Mut haben, neue oder ungewöhnliche Ideen zu verwirklichen. Da sich Saturn gleichzeitig in Opposition zu Neptun bewegt, wird hierbei realistisches Vorgehen ein entscheidender Faktor für den Erfolg sein.

Januar / Februar

Bereits in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres kommt es zur Auslösung der oben beschriebenen Konstellationen, so dass sich teilweise recht widersprüchliche Tendenzen ergeben.

Am 22. Januar wird das Quadrat zwischen Jupiter und Uranus zum ersten Mal exakt (Abb. rechts). Diese Konstellation sollte für Schwung, Optimismus und neue Impulse sorgen. Zusätzlich könnte sich eine gewisse Unruhe bemerkbar machen. Viele Menschen möchten jetzt die sich ihnen bietenden Gelegenheiten nutzen und sind bereit, dafür einige Risiken einzugehen. So handelt es sich bei Jupiter-Uranus um einen typischen Spekulationsaspekt, der die Finanzmärkte weiter nach oben treiben könnte - selbst ohne substanziellen Grund. Es versteht sich von selbst, dass ein solches Anleger-Verhalten mit großen Risiken behaftet ist. (Die euphorische Stimmung lässt sich übrigens bereits jetzt an den zum Teil extrem positiven Wirtschaftsprognosen für das kommende Jahr erkennen.)

Obwohl sich die exakte Opposition zwischen Saturn und Neptun erst Ende Februar ereignet, wird der Aspekt bereits zuvor mehrfach durch Schnellläufer aktiviert: Vom 19. bis 22. Januar durch Venus, vom 26. bis 28. Januar durch Merkur und vom 8. bis 10. Februar durch die Sonne.
Demnach sollte es während der kommenden zwei Monate nicht leicht fallen, zwischen Wahrheit und Unwahrheit zu unterscheiden. Die Zeit begünstigt Gerüchte und Skandale. Vieles wird verschwiegen oder schöngeredet. Am stärksten sollte sich diese Tendenz zwischen 20. Januar und 10. Februar bemerkbar machen, wenn Merkur und Sonne in Konjunktion zu Neptun treten. In partnerschaftlicher Hinsicht hält die Zeit von Mitte bis Ende Januar aufgrund der kritischen Venus-Aspekte einige Herausforderungen bereit.

Alles in allem haben wir es also mit einer interessanten Mischung zu tun: Auf der einen Seite sind Optimismus, Glaube und Spekulationsfreude vorhanden, andererseits besteht eine erhöhte Neigung zu Gerüchten und Skandalen. An den Börsen könnte die euphorische Stimmung schnell in Hysterie übergehen, wenn sich plötzlich herausstellt, dass man auf das falsche Pferd gesetzt hat.

Die Zeit Mitte Januar ist konfliktgeladen: Am 13. bildet Mars eine Konjunktion mit Pluto, ein Aspekt, der sich häufig in Form von Gewaltakten entlädt. Am 16. steht die Sonne in der Halbsumme von Mars/Saturn. Dieses Bild ergibt sich viermal im Jahr und geht mit Spannungen und Widerständen einher (Zeitraum +/- zwei Tage).

In der Zeit von 14. Februar bis 8. März ist Merkur rückläufig. Nicht selten werden Entscheidungen, die während der Rückläufigkeit des Merkur getroffen wurden, später revidiert. Geschäftsleuten könnten dadurch sicher geglaubte Aufträge verloren gehen. Auch für Vertragsabschlüsse ist diese Zeit wenig vorteilhaft, da oft wichtige Details übersehen werden. Dagegen eignen sich die Tage bis 8. März hervorragend, um liegen gebliebene Angelegenheiten aufzuarbeiten. An der Börse korrelieren die Rückläufigkeitsphasen des Merkur mit Zeiten, in denen keine klaren Trends zu erkennen sind bzw. scheinbare Trends sich umkehren.


Tod eines russischen Spions


Eine klassische Entsprechung der derzeit herrschenden Saturn-Neptun-Opposition ist die Ermordung des ehemaligen russischen Spions Alexander Litwinenko. Um diesen Fall, der derzeit ausgiebig in den Medien behandelt wird, ranken sich wilde Gerüchte und Spekulationen.
Allem Anschein nach wurde Litwinenko am 1. November in einem Londoner Sushi-Restaurant mit der radioaktiven Substanz Polonium-210 vergiftet. Am 23. November 2006 verstarb er an den Folgen der Strahlenschäden. In seinem letzten Interview machte der Ex-Spion Russlands Präsidenten Wladimir Putin für den Anschlag verantwortlich.
Die polizeilichen Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Die meisten westlichen Medien gehen jedoch von einem politischen Hintergrund aus und verweisen auf Litwinenkos kritische Veröffentlichungen über die Rolle der Geheimdienste in Russland. Eine englische Zeitung zitiert britische Geheimdienstquellen, denen zufolge es sich auch um eine zielgerichtete Diskreditierung Russlands handeln könne. Eine andere britische Zeitung sprach sogar von der Möglichkeit, dass Litwinenko beim Schmuggel radioaktiver Stoffe für den Bau einer Schmutzigen Bombe verstrahlt worden sein könnte.

Litwinenko wurde am 30.8.1962 in Woronesch/Russland geboren. In Ermangelung exakter Geburtsinformationen wurden die Mittagsstände berechnet (Abb. links).
Auch ohne die Einbeziehung der persönlichen Punkte MC und Aszendent spiegelt das Horoskop die Geschehnisse deutlich wider. Die Auslösungen zum Zeitpunkt des Todes sind bedrohlich, fast möchte ich sagen: schicksalhaft.
Bekanntermaßen entspricht einem Todesfall die Konstellation Mars/Saturn, wobei hier vor allem die Halbsumme der beiden Planeten untersucht werden muss. Diese Achse, bei der sich die unverträglichen Energien der beiden Prinzipien bündeln, sollte in jedem Fall mit der Sonne als Symbol für Körper und Lebenskraft in Verbindung stehen. Dies alles war bei Litwinenko der Fall: Zum Zeitpunkt seines Todes befand sich die progressive Sonne auf knapp 20° Waage. Sie stand damit in exakter Opposition zur Mars/Saturn-Achse der Radix und bildete zusätzlich einen exakten Spiegelpunkt zu Radix-Pluto auf knapp 10° Jungfrau. Der Komplex SO p = MA/SA = PL wurde durch den laufenden Uranus ausgelöst, der auf 10° Fische einen Spiegelpunkt zur progressiven Sonne formte.

Übrigens weist Litwinenkos Radix ein Quadrat zwischen Saturn und Neptun auf, das auch auf die Möglichkeit einer Erkrankung oder Belastung durch Giftstoffe hinweisen kann (vor allem in Verbindung mit persönlichen Faktoren, über die wir nicht verfügen). Diese Spannungsfigur wurde in der Zeit der Kontaminierung und des Todes auch von der laufenden Saturn-Neptun-Oppositionen tangiert (Saturn laufend Spiegelpunkt Radix-Saturn, Neptun laufend Spiegelpunkt Radix-Neptun).


Schmiergeld-Skandal bei Siemens


Nachdem Siemens in den letzten Monaten bereits aufgrund der Insolvenz seiner früheren Handy-Sparte BenQ in die Kritik geraten war, macht der Konzern nun wegen der Affäre um Veruntreuungen von Firmengeldern und Bestechungen bei der Vergabe von Großaufträgen von sich reden. Mehrere Mitarbeiter des Unternehmens sollen über Jahre hinweg Millionenbeträge in dreistelliger Höhe in ein geheimes Finanzsystem im Ausland abgezweigt haben. Immer noch weitet sich der Kreis der betroffenen Personen und die Höhe der bezahlten Geldbeträge aus.
Auch in den Vorstandsbüros der Konzern-Zentrale wird mittlerweile ermittelt. So war zu hören, dass bei einer Großrazzia unter anderem auch das Büro von Vorstandschef Klaus Kleinfeld von der Staatsanwaltschaft durchsucht worden sei. Der Konzern räumte aber ein, dass Kleinfeld für die Staatsanwaltschaft nur als Zeuge fungiere und dementsprechend auch nicht vernommen worden sei.

Das für diese Untersuchung verwendete Horoskop basiert auf dem Gründungstag der Firma Telegraphen-Bauanstalt von Siemens und Halske am 1. Oktober 1847 (Abb. rechts). Obwohl die Siemenswerke später in verschiedene Firmen aufgesplittet wurden und erst 1966 wieder zur Siemens AG verschmolzen, lässt sich dieses Geburtsbild als Urhoroskop des Siemens-Konzerns auffassen. Da keine genaueren Informationen vorliegen, wurden die Mittagsstände zugrunde gelegt. Auch ohne Hauptachsen und Häuser spiegelt das Horoskop in vielerlei Hinsicht den Siemens-Konzern wider: Insbesondere der durch seine Opposition zu Sonne, Venus und Merkur stark gestellte Uranus liefert uns eine deutliche Entsprechung für die Sparte, in der das Unternehmen angesiedelt ist: Maschinenbau und Hightech. Das aus Merkur, Jupiter und Uranus bestehende T-Quadrat lässt auf Weitblick und erfolgreiches Management schließen. Sonne Konjunktion Venus und Jupiter Quadrat Uranus sind für den pekuniären Erfolg günstig und finden sich in den Horoskopen vieler Unternehmen.

Untersuchen wir die derzeitigen Auslösungen, so ergeben sich interessante Hinweise: Zunächst fällt auf, dass sich die progressive Sonne während der letzten zwei Jahren über den Radix-Neptun bewegte (Spiegelpunkt in Teiler 8). Offensichtlich spielten sich zu dieser Zeit Dinge ab, die zunächst im Verborgenen blieben. Momentan tangiert die progressive Sonne die Radix-Venus (Spiegelpunkt in Teiler 4). Unter dieser Progression kam der Skandal nun ans Licht, denn Venus steht analog zum Waage-Zeichen und dem 7. Haus für Sichtbarkeit - macht sichtbar. Nun befindet sich an dieser Stelle aber auch die Mars/Saturn-Achse der Radix (als Spiegelung in Teiler 1), die für Trennung oder Umstrukturierung steht. Bei dieser Konstellation, und das bestätigt sich immer wieder, geht eins auf keinen Fall: weitermachen wie bisher.


Machtkampf in Palästina


Der Transit des Mars durch das Schütze-Zeichen korrelierte in der Vergangenheit bereits häufig mit Spannungen im Nahen Osten (verbunden mit einem Anstieg des Ölpreises). Auch derzeit bewegt sich der rote Planet durch diesen Abschnitt des Tierkreises.
Eine Woche vor Weihnachten unter Sonne Konjunktion Pluto kam es in Palästina zu einem Machtkampf und einer erneuten Eskalation der Gewalt. Nachdem Palästinenser-Präsident Abbas am 16. Dezember Neuwahlen angekündigt hatte, gingen die Anhänger der regierenden Hamas zu Tausenden auf die Straßen. Die Mitglieder der Fatah-Bewegung von Abbas stellten sich ihnen entgegen. Mehrere Menschen starben. Der Präsidentensitz wurde beschossen und die Angst vor einem Bürgerkrieg wächst.

Aus diesem Anlass möchte ich Ihnen das Geburtsbild für die Proklamation der Unabhängigkeit Palästinas vorstellen. Auf der Sitzung des palästinensischen Nationalrates am 15. November 1988 rief Yassir Arafat die Unabhängigkeit Palästinas aus. Die Proklamation erfolgte um 12.40 MEZ in Algier (Quelle: Campion, Buch der Welthoroskope). Das auf diese Zeit und diesen Ort berechnete Horoskop hat sich als äußerst zuverlässig erwiesen (Abb. links). Es spiegelt die Situation des Staates Palästina (der bis heute keiner ist) in treffender Weise wider. So enthält das Horoskop eine markante Spannungsfigur zwischen Mars, Saturn und Uranus - alle drei Planeten befinden sich zusätzlich in der Nähe des Widderpunktes (Vektor für die Öffentlichkeit). Dieser Aspekt - für sich genommen - macht bereits die große Unvereinbarkeit der verschiedenen Kräfte deutlich, die sich immer wieder in Spannungen und Kämpfen entlädt. Mars-Uranus zeigt einen enormen Drang nach Unabhängigkeit, der durch Saturn immer wieder eingeschränkt wird. Diese explosive Konstellation befindet sich zudem exakt in der Halbsumme von Sonne und Mond: das Volk (Mond) und seine Regierung (Sonne) können niemals zur Ruhe kommen.

Die derzeitigen Auslösungen (20. Dezember 2006) sprechen für sich und bedürfen keines weiteren Kommentars: Der laufende Saturn bildet ein Quadrat zu MC und Sonne sowie einen Spiegelpunkt zum Mond, der sich genau am Aszendenten befindet. Die progressive Sonne (momentan zwischen 11 und 12 Grad Schütze) tangiert die Achse Sonne/Saturn der Radix (Teiler 1) und wird außerdem exakt vom laufenden Uranus quadriert.


Forum für Einsteiger: Das große Trigon


Um dem Anfänger die Möglichkeit zu bieten, sein astrologisches Wissen zu erweitern, wurde das "Forum für Einsteiger" in den Newsletter aufgenommen. Darin werden wichtige astrologische Zusammenhänge in kurzer, verständlicher Form erläutert. Grundkenntnisse über Planeten, Tierkreis und Aspekte werden hierbei vorausgesetzt.

Nachdem in der letzten Ausgabe das große Kreuz behandelt wurde, möchte ich diesmal auf eine weitere wichtige Aspektfigur zu sprechen kommen: das große Trigon. Über diese Figur existieren unterschiedliche Auffassungen. Folgendes Deutungsmodell wurde von dem amerikanischen Astrologen Noel Tyl entwickelt. Es hat sich in meiner Beratungspraxis als sehr stimmig erwiesen:

Planeten, die durch alle drei Zeichen eines Elements verbunden sind (unter Berücksichtigung eines gewissen Orbis), bilden ein Großes Trigon. Die betreffenden Planetenenergien fließen dabei reibungslos innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs und symbolisieren routinemäßiges Verhalten.

Das Große Trigon (GT) ist ein Abwehrmechanismus, der sich als "Selbstgenügsamkeit" ausdrückt. Ein solcher Schutzmechanismus arbeitet auf natürliche Weise gegen Beziehungen und den Austausch mit anderen. Sind weder Sonne noch Mond beteiligt, existiert das GT als eine Art "Gegenthema" zur Sonne-Mond-Mischung. Es sind dann bei der betreffenden Person zwei Themen gleichzeitig wirksam.

Beispiel: Ein Mensch ist sehr aufgeschlossen. Es fällt ihm leicht, Kontakte herzustellen und mit anderen zu kommunizieren (Sonne-Mond-Mischung in Luftzeichen). Kommt es aber zu einer tieferen emotionalen Bindung, wird ein starker Abwehrmechanismus aktiviert (Großes Wasser-Trigon).

Bilden zwei Planeten mit dem Aszendenten oder dem MC ein GT, so ist dies ebenfalls der Versuch, ein Verteidigungsmechanismus der Selbstgenügsamkeit zu errichten.


Seminare


Ich veranstalte in regelmäßigen Abständen Wochenend-Seminare in Grünwald bei München. Das von mir entwickelte Konzept verbindet die klassische Astrologie mit der Kosmobiologie Ebertins und ermöglicht dem Anfänger in einfachen, klaren Schritten den Zugang zu einem Horoskop. Dabei werden auch tiefenpsychologische Ebenen berührt, die Sie verblüffen werden.


13./14. Januar 2007: Die Kunst der Horoskop-Synthese

Dieses Seminar wendet sich an Astrologie-Interessierte, die bereits über astrologische Grundkenntnisse verfügen, d.h. zu einem gewissen Grad in der Lage sind, die astrologischen Prinzipien (Planeten, Zeichen, Häuser) miteinander zu kombinieren, denen es aber dennoch schwer fällt, eine Synthese aus den vielfältigen Informationen, die ein Horoskop bietet, herzustellen.

Die an diesem Wochenende vorgestellten Richtlinien und Deutungskonzepte sollen Ihnen helfen, der Kunst der Horoskop-Synthese näher zu kommen. Schwerpunkt wird hierbei die Dynamik der Häuser und Häuserherrscher aus psychologischer Sicht sein.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gern telefonisch oder per Email zur Verfügung.

Termin: 13./14. Januar 2007
Zeit: Jeweils 10-18 Uhr
Ort: Ludwig-Ganghofer-Str. 33, 82031 Grünwald
Gebühr: 150 Euro.


20./21. Januar 2007: Start einer neuen Seminarreihe für Einsteiger

Astrologie ist ein wundervolles Werkzeug um sich selbst und andere besser zu verstehen. Durch Bestimmung der Zeitqualität lässt sich erkennen, wann verschiedene Lebensbereiche aktiviert werden. Dieses Wissen hilft Ihnen bei Ihren Entscheidungen und bringt mehr Licht und Klarheit in Ihr Leben.

Eine Seminarreihe besteht aus fünf Wochenenden. Sie buchen jedes Wochenende einzeln, müssen also nicht die ganze Reihe bestellen und verpflichten sich zu nichts. Die Termine der Folgeseminare werden mit der Gruppe abgestimmt und finden gewöhnlich in einem Abstand von vier bis sechs Wochen statt. Das Material wird an Hand vieler Beispiele anschaulich illustriert. Auf Wunsch können auch die Geburtsbilder einzelner Teilnehmer in der Gruppe besprochen werden.

Wenn Sie den Lernstoff aller fünf Wochenenden verinnerlicht haben, werden Sie bereits über ein solides Grundgerüst verfügen, um vertrauensvoll an die Deutung eines Horoskops heranzugehen.

Da die Teilnehmerzahl auf acht begrenzt ist, bitte rechtzeitig anmelden!

Termin: 20. / 21. Januar 2007
Zeit: Jeweils 10-18 Uhr
Ort: Ludwig-Ganghofer-Str. 33, 82031 Grünwald
Gebühr: 150 Euro.


10./11. Februar 2007: Halbsummen und Planetenbilder

Als der Hamburger Astrologe Alfred Witte (Abb. rechts) zu Beginn des letzten Jahrhunderts das Prinzip der planetaren Symmetrien in die Astrologie einführte, stieß er von allen Seiten auf Unverständnis und Ablehnung. Erst Jahrzehnte später konnten seine Ideen in ihrer vollen Tragweite erfasst werden.

Heute lässt sich rückblickend sagen, dass die Entdeckung der symmetrischen Planetenbilder die Astrologie revolutioniert hat. Ihre außerordentliche Wirksamkeit steht außer Frage. Ohne die Einbeziehung von Halbsummen entgehen dem Astrologen wichtige planetare Verbindungen. Da mit dem Wort "Halbsumme" etwas Technisches, Mathematisches und daher Kompliziertes assoziiert wird, stehen viele dieser Methode bis heute skeptisch oder sogar ablehnend gegenüber.

Ziel des Seminars ist es, mit diesem alten Vorurteil aufzuräumen und Sie Schritt für Schritt in die faszinierende Welt der planetaren Symmetrien einzuführen. Durch die Verwendung von Halbsummen gelangen Sie zu einem umfassenderen und tieferen Verständnis des Horoskops und dessen zeitliche Auslösungen.

Vorausgesetzt werden astrologische Grundkenntnisse über Planeten, Aspekte und Tierkreis.

Termin: 10./11. Februar 2007
Zeit: Jeweils 10-18 Uhr
Ort: Ludwig-Ganghofer-Str. 33, 82031 Grünwald
Gebühr: 150 Euro.


copyright: Olaf Staudt, Ludwig-Ganghofer-Str. 33, 82031 Grünwald, Tel: +49 (0) 89 - 64 28 12 55, Kontakt