| Olaf Staudt www.planetenbilder.com |
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| Newsletter - Mai / Juni 2006 | |||
Wie immer möchte ich den neuen Newsletter mit einem kurzen Rückblick auf die vergangenen zwei Monate beginnen:
Aufgrund des schneereichen Winters kam es in zahlreichen europäischen Ländern
zu massiven Flutkatastrophen. Dies war bereits in der Januar/Februar-Ausgabe prognostiziert worden:
"Da das Quadrat zwischen Jupiter (im Wasserzeichen Skorpion) und Neptun auch über den Februar hinaus
bestehen bleibt, sollte der Winter viel Schnee und Regen bringen. Auch erhöht sich mit dieser Konstellation die
Wahrscheinlichkeit, dass es einmal mehr zu zerstörerischen Flutkatastrophen kommt..." Anfang April, kurz
nachdem Jupiter-Neptun zum zweiten Mal exakt geworden war, wurden in Deutschland
die Wasser-Höchststände von 2002 sogar noch übertroffen. In Ungarn, Serbien, Rumänien und Bulgarien ist die Lage
derzeit noch immer äußerst kritisch.
| 04. Mai: Sonne Opposition Jupiter | 01. Juni: Merkur Opposition Pluto |
| 05. Mai: Jupiter Trigon Uranus | 04. Juni: Venus Quadrat Saturn |
| 07. Mai: Mars Trigon Jupiter | 05. Juni: Sonne Quadrat Uranus |
| 08. Mai: Mars Trigon Uranus | 07. Juni: Venus Opposition Jupiter |
| 08. Mai: Merkur Quadrat Saturn | 11. Juni: Vollmond in Schütze |
| 10. Mai: Sonne Quadrat Neptun | 15. Juni: Venus Quadrat Neptun |
| 12. Mai: Merkur Opposition Jupiter | 16. Juni: Sonne Opposition Pluto |
| 13. Mai: Vollmond in Skorpion | 18. Juni: Mars Konjunktion Saturn |
| 15. Mai: Merkur Quadrat Neptun | 19. Juni: Mars Quadrat Jupiter |
| 18. Mai: Sonne Konjunktion Merkur | 22. Juni: Jupiter Quadrat Saturn |
| 23. Mai: Venus Quadrat Mars | 25. Juni: Neumond in Krebs |
| 26. Mai: Merkur Quadrat Uranus | 29. Juni: Saturn Anderthalbquadrat Pluto |
| 27. Mai: Neumond in Zwillinge |
Die erste Woche im Mai (1. - 8.) erscheint um einiges konstruktiver als die Zeit zuvor: Am 4. bildet
die Sonne eine Opposition zu Jupiter, am 5. wird das Trigon zwischen Jupiter und Uranus exakt. (Hierbei handelt
es sich bereits um das zweite Zusammentreffen der beiden Planeten, das erste ereignete sich Ende November 2005.)
Diese Aspektfigur wird in den darauf folgenden Tagen (am 7. und 8.) durch Mars aktiviert, der vom Zeichen
Krebs aus Trigone zu den beiden Langsamläufern bildet (Abb. rechts). Der Mai beginnt also insgesamt mit recht
harmonischen Konstellationen, deren Optimismus auch durch das ernste Merkur-Saturn-Quadrat am 8. nicht wirklich
gedämpft werden kann.
Durch gemeinsame Bemühungen lässt sich einiges erreichen. Unerledigte Dinge können nun zu einem guten Abschluss
gebracht werden. Übereinkünfte und Kompromisse sind selbst dort möglich, wo es zuvor noch den Anschein hatte,
als ob alle Möglichkeiten ausgeschöpft seien. Die Aktienmärkte könnten mit Aufschwüngen auf diese
positive Grundstimmung reagieren.
Der Juni steht insbesondere bei uns in Deutschland ganz unter dem Zeichen der Fußballweltmeisterschaft.
Dieses von allen Fußballfans mit Freude und Spannung erwartete Ereignis wird von teilweise recht schwierigen
Konstellationen begleitet: Gleich zu Beginn des Monats sorgt ein Sonne-Uranus-Quadrat für Aufregung.
Das wichtigste Thema des Monats ist aber zweifellos das Quadrat zwischen Jupiter und Saturn, das am 22. zum zweiten
Mal exakt wird.
(Der erste Aspekt ereignete sich Mitte Dezember 2005, der dritte wird Ende Oktober dieses Jahres stattfinden.)
Jupiter und Saturn symbolisieren sehr gegensätzliche Prinzipien. Jupiter steht für
Wachstum, Expansion und Hoffnung, während Saturn zur Konzentration und Zurückhaltung mahnt. Kommen die
beiden Planeten zusammen, so wird der Optimismus durch Vorsicht gedämpft. Im günstigsten Fall entsteht
geduldiges und beständiges Wachstum. Erfolge ergeben sich durch Mäßigung und Ausdauer.
Im negativen Fall werden Sorgen, Ängste und Kritik unverhältnismäßig aufgeblasen. Bereits häufig ging diese
Konstellation mit internationalen (Jupiter) Konflikten (Saturn) einher. Daher ist es denkbar, dass
der Iran-Konflikt im Juni erneut an Schärfe gewinnt.
Im 20. Jahrhundert gab es drei Grippe-Pandemien: 1918, 1957 und 1968. Die schlimmste – die so genannte
Spanische Grippe – fand von 1918 bis 1920 statt, kurz nach dem ersten Weltkrieg. Bei dieser Pandemie, die
durch einen ungewöhnlich virulenten Abkömmling des Influenzavirus H1N1 verursacht wurde, starben weltweit
mindesten 25 Millionen Menschen.
In einer Bilanz in der Fachzeitschrift "Bulletin of the History of Medicine" vom Frühjahr
2002 kamen die Autoren sogar auf knapp 50 Millionen Todesopfer. Die Auswirkung der Pandemie ist damit in
absoluten Zahlen mit dem Ausbruch der Pest von 1348 vergleichbar, der seinerzeit mehr als ein Drittel der
europäischen Bevölkerung zum Opfer fiel. Eine Besonderheit der Spanischen Grippe war, dass ihr vor allem
20- bis 40-jährige Menschen erlagen, während Influenzaviren sonst besonders Kleinkinder und alte Menschen
gefährden.
Die Asiatische Grippe wurde durch den Influenzavirus vom Typ H2N2 ausgelöst und war nach der Spanischen Grippe
die zweitschlimmste Influenza-Pandemie des 20. Jahrhunderts.
Sie brach 1957 bis 1958 aus und hatte ihren Ursprung in China. Ihr fielen weltweit rund eine Million Menschen
zum Opfer, davon 30.000 in Deutschland. Wie die Hongkong-Grippe wurde die Asiatische Grippe von einem Erreger
verursacht, der eine Kombination aus einem menschlichen und einem Geflügelpest-Virus bildete.
Die Hongkong-Grippe brach 1968 aus. Sie war die letzte große Pandemie bei der im Zeitraum von 1968 bis
1970 weltweit ca. 800.000 Menschen starben. Andere Zahlen sprechen von 750.000 bis 2 Millionen Toten.
In Deutschland fielen rund 30.000 Menschen der Krankheit zum Opfer. Verursacher der Epidemie war das
Influenzavirus H3N2.
Wegen der nahen Verwandtschaft zur Asiatischen Grippe von 1957 war der Verlauf der Hongkong Grippe milder, da die
Immunabwehr bei den meisten Menschen noch Antikörper gegen den ähnlichen Influenzatyp H2N2 enthielt.
Am Morgen des 11. März wurde Slobodan Milosevic tot in seiner Zelle im Den Haager Kriegsverbrechergefängnis
aufgefunden. Nach offiziellen Angaben starb er an einem Herzinfarkt, es kursieren jedoch zahlreiche Spekulationen,
die von Selbstmord bis zu Vergiftung reichen. Als jugoslawischer Präsident war Milosevic
mitverantwortlich für die Kriege auf dem Balkan und den Tod zehntausender Menschen.
Die zum Machtkampf eskalierte Frage, wer bei der Fußball-WM im Tor stehen wird, ist endlich entschieden.
Lehmann fährt als Nummer Eins zur WM, das gab Bundestrainer Jürgen Klinsmann am 8. April bekannt.
Der Titan Kahn ist entthront, der Herausforderer jubelt und ganz Deutschland diskutiert.
Immerhin schaffte es Kahn innerhalb weniger Minuten vom großen Verlierer zum großen Sieger zu werden. Dazu
verhalf ihm die Aussage, er wolle auch als Nummer Zwei bei der WM dabei sein, um die Mannschaft zu
unterstützen.
Herausforderer Jens Lehmann (10.11.1969, Essen, Mittagsstände) profitiert zur Zeit seiner WM-Nominierung vom
Transit des Jupiter in Konjunktion zu seiner Radix-Sonne (siehe Abb. rechts). Dieser Transit wird sich Ende
September nochmals wiederholen. Weiterhin fällt eine Jupiter-Venus-Progression auf:
Der progressive Jupiter hat das ganze Leben benötigt, um die Entfernung von 7 Grad zurückzulegen und
befindet sich derzeit in exakter Konjunktion zur Radix-Venus (Erfolg, Anerkennung, Beliebtheit - hier die WM im
eigenen Land als Höhepunkt der Karriere).
Leider wird Lehmann das ganze Jahr hindurch vom Transit des Neptun im Quadrat zu seiner Radix-Sonne
geschwächt. Diese Konstellation könnte die anderen positiven Aspekte leicht überlagern, so dass Kahn aus
astrologischer Sicht wohl doch die bessere Wahl gewesen wäre.
SPD-Chef Matthias Platzeck erklärte nach nur fünf Monaten im Amt am 10. April 2006 überraschend
seinen Rücktritt. Der SPD-Politiker gab seine angeschlagene Gesundheit als Grund an.
Bereits zum Jahreswechsel hatte er einen ersten Hörsturz erlitten. Am 11. Februar sei dann ein Kreislauf- und
Nervenzusammenbruch gefolgt, am 29. März ein zweiter
Hörsturz. Platzeck traf die nach eigenen Worten "schwierigste Entscheidung seines bisherigen Lebens" auf dringenden
ärztlichen Rat. Nachfolger wurde der rheinland-pfälzische Regierungschef Kurt Beck.
Vor 20 Jahren am 26. April 1986 ereignete sich in der Stadt Prypjat, Ukraine eine katastrophale
Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor Tschernobyl Block 4. Der Unfall, dessen Hergang bis heute nicht
zweifelsfrei geklärt ist, gilt als die schwerste nukleare Havarie und war eine der größten Umweltkatastrophen
überhaupt. Damals wurde die Strahlenmenge von ca. 400 Hiroshima-Bomben freigesetzt.
Der radioaktive Fallout wurde über ganz Europa verteilt. Ganze Landstriche in der Ukraine, Weißrussland
und Russland sind für Generationen radioaktiv verseucht. Die Gesamtzahl der Opfer ist unklar, liegt aber
weit über 100.000 Menschen und noch immer steigen in den betroffenen Gebieten die Kinderkrebsraten.
Lesen Sie zu diesem Thema auch meinen Artikel
"Wichtige Horoskope des Atomzeitalters".
Die Sonne/Mond-Halbsumme ist von so großer Bedeutung, dass sie bei jeder Horoskopanalyse berücksichtigt werden
sollte. Der Astrologe Charles Harvey nannte diese Achse "innere Ehe", weil sich hier das männliche mit dem
weiblichen Prinzip, bzw. unsere männlichen mit unseren weiblichen Persönlichkeitsanteilen verbinden. Man kann
sie mit Begriffen wie "Gefühl und Verstand" oder "Kopf und Bauch" umschreiben. Unsere Lebensenergie
verbindet sich mit unserer inneren Natur, mit dem, was wir brauchen, um erfüllt zu sein. Jeder Planet in der
Halbsumme von Sonne und Mond ist dominant und wird sich im Horoskop stark bemerkbar machen. Einerseits prägt
er als wichtiger Schlüsselfaktor die Gesamtpersönlichkeit, andererseits beeinflusst er durch sein Prinzip die
Partnerschaften und Beziehungen des Horoskopeigners.
Die Astrologie ist ein wundervolles Werkzeug um sich selbst und andere besser kennen zu lernen. Das
Verständnis um die Qualität der Zeit hilft Ihnen bei Ihren Entscheidungen und bringt mehr Licht und
Klarheit in Ihr Leben.
Ganzheitlich betrachtet spiegeln Krankheiten ein Ungleichgewicht zwischen der Außenwelt und dem inneren Selbst
wider. Wenn Bedürfnisse für lange Zeit nicht erfüllt werden, Spannungen für lange Zeit ungelöst bleiben, können
sich diese in Form körperlicher Reaktionen manifestieren.
Bei der Prognose haben wir es mit dem faszinierendsten, aber auch schwierigsten Bereich der Astrologie zu tun.
Während es mit einiger Übung schon nach relativ kurzer Zeit möglich ist, wichtige Lebensthemen im Horoskop zu
erkennen, ist die Kunst der Prognose nur durch jahrelange Erfahrung zu erlernen. Um tiefer in die zeitlichen
Muster eines Horoskops einzudringen, empfehle ich Ihnen, am Anfang des Studiums viele Ereignisse aus der
Vergangenheit zu untersuchen. Auf dieser Weise lässt sich am besten ein Gefühl dafür entwickeln, wie sich ein
Horoskop in der Zeit entfaltet.