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Liebe Leserinnen und Leser!

Herzlich willkommen zum neuen Rundbrief. Ein mit Blick auf das Weltgeschehen schwieriges Jahr 2025 neigt sich dem
Ende zu. Es war ein Jahr mit großen geopolitischen und wirtschaftlichen Spannungen, die auch im November und
Dezember nicht nachließen: Russland setzte seine Angriffe auf die Ukraine mit Drohnen und Raketen fort, insbesondere
auf Infrastruktur, was zu etlichen zivilen Opfern führte. Die bestehenden Zölle belasteten den Welthandel und
führten zu Lieferengpässen, vor allem zwischen den USA, China, Mexiko und Kanada.
Die Waffenruhe im Gazastreifen ist fragil und die humanitäre Lage nach wie vor katastrophal. Im Dezember führten
anhaltende Regenfälle in der Region zu schweren Überschwemmungen. Tausende von provisorischen Zelten wurden zerstört,
was die Not der rund 1,9 Millionen Vertriebenen massiv verschärfte. Es gibt Berichte über Todesfälle durch
Unterkühlung und einstürzende Gebäude. Das Gesundheitssystem ist weitgehend zusammengebrochen. Nur 15 von 36
Krankenhäusern sind teilweise funktionsfähig. UN-Organisationen wie UNICEF führen derzeit Impfkampagnen durch,
um den Ausbruch von Krankheiten wie Polio und Masern zu verhindern. Diese Notsituation wird meiner Ansicht nach
von den Medien viel zu wenig thematisiert.
Stattdessen beherrschte der amerikanische Präsident wie gewohnt die Schlagzeilen. Trump kritisierte die UN und NATO
scharf für ihre angeblich mangelnde Unterstützung und forderte von den Verbündeten mehr finanzielle Beteiligung.
Gleichzeitig wurden intensive Diskussionen über die Fitness des 79-jährigen US-Präsidenten geführt. Trump wirkt
zunehmen erratisch und verwirrt. Er hat geschwollene Beine sowie Blutergüsse an den Händen und schläft während
Kabinettssitzungen regelmäßig ein.
Außerdem erlebten wir eine dramatische Eskalation im Konflikt zwischen den USA und Venezuela, die Sorgen über
einen Krieg in der Karibik schürt. Diesem Thema ist ein eigener Artikel gewidmet. Als weiteren Beitrag habe ich
einen kurzen Auszug aus meiner neuen Jahresvorschau eingefügt, die Ende Dezember erhältlich sein wird.
Ich wünsche Ihnen besinnliche Weihnachtstage und alles Gute für 2026.
Olaf Staudt
| 01. Januar: | Merkur 90 Neptun |
| 01. Januar: | Merkur -> Steinbock |
| 03. Januar: | Vollmond |
| 04. Januar: | Merkur // Saturn (Teiler 4) |
| 06. Januar: | Sonne 0 Venus |
| 08. Januar: | Venus 0 Mars |
| 09. Januar: | Sonne 0 Mars |
| 09. Januar: | Venus 180 Jupiter |
| 10. Januar: | Sonne 180 Jupiter |
| 10. Januar: | Mars 180 Jupiter |
| 12. Januar: | Saturn // Pluto (Teiler 6) |
| 14. Januar: | Jupiter = Saturn (Teiler 16) |
| 14. Januar: | Merkur 180 Jupiter |
| 17. Januar: | Sonne in Saturn/Uranus (Teiler 4) |
| 17. Januar: | Venus -> Wassermann |
| 18. Januar: | Merkur 0 Mars |
| 18. Januar: | Sonne in Neptun/Pluto (Teiler 4) |
| 18. Januar: | Sonne in Uranus/Neptun (Teiler 4) |
| 18. Januar: | Neumond |
| 19. Januar: | Venus // Uranus (Teiler 1) |
| 19. Januar: | Sonne in Saturn/Pluto (Teiler 4) |
| 20. Januar: | Sonne -> Wassermann |
| 20. Januar: | Venus 0 Pluto |
| 20. Januar: | Saturn 60 Uranus |
| 20. Januar: | Sonne in Mars/Pluto (Teiler 1) |
| 20. Januar: | Merkur -> Wassermann |
| 21. Januar: | Sonne in Mars/Neptun (Teiler 4) |
| 21. Januar: | Sonne 0 Merkur |
| 21. Januar: | Sonne in Mars/Saturn (Teiler 4) |
| 22. Januar: | Merkur // Uranus (Teiler 1) |
| 22. Januar: | Sonne // Uranus (Teiler 1) |
| 22. Januar: | Merkur 0 Pluto |
| 23. Januar: | Mars -> Wassermann |
| 23. Januar: | Sonne 0 Pluto |
| 26. Januar: | Jupiter = Neptun (Teiler 10) |
| 26. Januar: | Mars // Uranus (Teiler 1) |
| 26. Januar: | Neptun -> Widder |
| 27. Januar: | Mars 0 Pluto |
| 29. Januar: | Merkur 0 Venus |
| 31. Januar: | Sonne // Merkur (Teiler 4) |
| 31. Januar: | Sonne // Venus (Teiler 4) |

Im Januar sind gegensätzliche Konstellationen am Werk. In der ersten Dekade bewegen sich Sonne, Venus und Mars
in Konjunktion. In Opposition dazu befindet sich Jupiter. Beziehungen dürften in dieser Zeit verstärkt im Fokus
stehen. Dies kann private und berufliche Partnerschaften betreffen, aber auch internationale Bündnisse und
Allianzen. Begünstigt werden von der Zeitqualität insbesondere Vorhaben und Projekte, die Kompromissbereitschaft
und Teamarbeit erfordern. An den Finanzmärkten kann der Optimismus der Anleger die Kurse nach oben treiben.
Die harmonische Zusammenarbeit könnte in der zweiten und dritten Dekade einen Dämpfer erfahren: Am 12.1. spiegeln
sich Saturn und Pluto im Teiler 6. Am 20.1. bilden Saturn und Uranus ein exaktes Sextil (Abb. links). Während
Saturn/Pluto-Verbindungen typischerweise mit Krisen, Verlusten und notwendigen bzw. erzwungenen Umstrukturierungen
korrelieren, symbolisieren Saturn/Uranus-Aspekte den Zusammenprall des Establishments mit neuen, progressiven
Strömungen. Unter dieser Zeitqualität dürfte die Stimmung zum Teil recht aufgeheizt sein. Viele Menschen könnten
unzufrieden sein und ihrem Ärger in Form von Demonstrationen, Protesten oder Streiks Ausdruck verleihen.
Eine andere Möglichkeit ist, dass wir mit einer plötzlichen Krise bzw. Eskalation konfrontiert werden. Neben
politischen Ereignissen kommen hier auch schwierige Wetterbedingungen und Naturkatastrophen in Betracht.
Im günstigsten Fall gelingt es, konstruktive Lösungsansätze für Probleme zu finden und notwendige Reformen
einzuleiten.
Vom 19.1. bis 25.1. bewegen sich Venus, Sonne und Merkur in Konjunktion mit Pluto. Am 26.1. tritt Neptun endgültig
in das Widder-Zeichen ein und befindet sich somit am Widderpunkt. Dieser Punkt steht für die Öffentlichkeit bzw.
Allgemeinheit und besitzt bereits für sich genommen eine auslösende Wirkung. Die dritte Dekade dürfte
dementsprechend eine Zeit sein, in der die Themen Unklarheit/Unsicherheit auf die eine oder andere Weise eine
Rolle spielen. Vielleicht werden verstärkt irreführende oder falsche Informationen verbreitet. Vielleicht kommen
verborgene Informationen ans Licht und verursachen einen Skandal. Die Unsicherheit kann auch die Finanzmärkte
negativ beeinflussen. Außerdem erhöht sich die Gefahr von partnerschaftlichen Spannungen, Konflikten und
Machtkämpfen (Venus Konjunktion Pluto). Probleme können sich insbesondere in Beziehungen bemerkbar machen,
die bereits seit längerem nicht mehr befriedigend funktionieren.
| 01. Februar: | Vollmond |
| 02. Februar: | Merkur // Mars (Teiler 4) |
| 03. Februar: | Venus // Mars (Teiler 4) |
| 04. Februar: | Uranus direktläufig |
| 04. Februar: | Jupiter = Saturn (Teiler 10) |
| 04. Februar: | Merkur // Pluto (Teiler 4) |
| 05. Februar: | Merkur 90 Uranus |
| 06. Februar: | Merkur -> Fische |
| 07. Februar: | Sonne // Mars (Teiler 4) |
| 07. Februar: | Venus // Pluto (Teiler 4) |
| 08. Februar: | Venus 90 Uranus |
| 09. Februar: | Sonne in Mars/Pluto (Teiler 4) |
| 10. Februar: | Saturn // Neptun (Teiler 1) |
| 10. Februar: | Venus -> Fische |
| 14. Februar: | Saturn -> Widder |
| 14. Februar: | Sonne // Pluto (Teiler 4) |
| 15. Februar: | Merkur // Jupiter (Teiler 4) |
| 16. Februar: | Sonne 90 Uranus |
| 17. Februar: | Neumond (Finsternis) |
| 18. Februar: | Sonne -> Fische |
| 19. Februar: | Sonne in Uranus/Neptun (Teiler 1) |
| 19. Februar: | Sonne in Saturn/Uranus (Teiler 1) |
| 20. Februar: | Saturn Konjunktion Neptun |
| 21. Februar: | Sonne in Saturn/Pluto (Teiler 2) |
| 21. Februar: | Sonne in Neptun/Pluto (Teiler 2) |
| 21. Februar: | Venus // Jupiter (Teiler 4) |
| 24. Februar: | Mars // Pluto (Teiler 4) |
| 26. Februar: | Merkur rückläufig |
| 27. Februar: | Mars 90 Uranus |
| 28. Februar: | Merkur 0 Venus |

Die seit Beginn des Jahres 2025 laufenden Saturn/Neptun-Themen erreichen im Februar einen wichtigen Höhe- bzw.
Wendepunkt: Am 10.2. formen beide Langsamläufer ihren dritten und letzten Spiegelpunkt. Am 20.2. kommt es zur
einzigen exakten Konjunktion, die sich zudem in unmittelbarer Nähe des Widderpunktes ereignet (siehe Abb. rechts).
Wie bereits in früheren Newsletter-Ausgaben diskutiert, korrelieren Saturn/Neptun-Verbindungen häufig mit Zeiten,
in denen politische Führer bzw. Regierungen gegen das Gesetz verstoßen, um ihre Macht auszuweiten und persönliche
Vorteile zu erlangen. Diese Entsprechung erleben wir aktuell besonders eindringlich in den Vereinigten Staaten von
Amerika, wo die Trump-Regierung demokratische Regeln und Strukturen in einer Weise auflöst, die sich die meisten
Beobachter noch vor einem Jahr nicht hätten vorstellen können. Dementsprechend dürfte das Wirken des amerikanischen
Präsidenten im Februar einmal mehr im Fokus stehen, wobei die negativen Folgen seiner Politik dann möglicherweise
besonderes deutlich zum Tragen kommen.
In der Vergangenheit wies der Saturn/Neptun-Zyklus einen starken Bezug zum Kommunismus und zur Entwicklung Russlands
auf. So endete das kommunistische Sowjet-Regime im Jahr 1989, zur Zeit der letzten Saturn/Neptun-Konjunktion.
Dementsprechend liegt die Vermutung nahe, dass Russland im Zeitband der aktuellen Saturn/Neptun-Konjunktion erneut
von bedeutsamen Umstrukturierungsprozessen betroffen ist. Im Moment deutet allerdings nichts darauf hin, dass
Putins Herrschaft zeitnah enden könnte. Es könne aber im Ukraine-Krieg zu neuen Entwicklungen bzw. einem wichtigen
Wendepunkt kommen. Dies wäre im günstigsten Fall ein Friedensabkommen oder zumindest eine Waffenruhe. Auch wenn
dieses Szenario zum gegenwärtigen Zeitpunkt eher unwahrscheinlich erscheint, stellt es eine der möglichen
Entsprechungen dar.
Da Saturn/Neptun in der Kosmobiologie als klassische „Krankheitsachse“ gilt, ist die Ausbreitung einer Krankheit
oder Seuche eine weitere denkbare Auswirkungsmöglichkeit.
Neben den beiden übergeordneten Saturn/Neptun-Aspekten verdient der Wechsel des Uranus zur Rückläufigkeit am
4.2. Aufmerksamkeit. Im Zuge dieser Signatur könnten plötzliche, überraschende Ereignisse für Aufregung sorgen.
Hierzu zählen unvorhergesehene politische Wendungen, aber auch extreme Wetterverhältnisse wir Stürme und Unwetter.
Die Stimmung kann aufgeheizt oder sogar aggressiv sein, insbesondere an den Tagen um den 7.2.
Die letzte wichtige Signatur ist die Rückläufigkeit von Merkur, welche am 26. Februar beginnt und bis zum 20. März
dauert. Erfahrungsgemäß korrelieren die Rückläufigkeiten Merkurs mit Zeiten, in denen sich häufig Probleme oder
Verzögerungen in den Bereichen Kommunikation, Information, Transport und Verkehr ergeben. Typischerweise werden
Details übersehen, Meinungen geändert und Aufträge storniert. In der Vergangenheit konnte ich außerdem häufig
beobachten, dass während der Rückläufigkeitsphasen Merkurs wichtige politische oder wirtschaftliche Entscheidungen
getroffen wurden, die sich später als wenig durchdacht oder fehlerhaft erwiesen.
Am besten legen Sie Verhandlungen und Vertragsabschlüsse so, dass sie nicht in die genannte Periode fällen.
Auch vom Kauf teurer technischer Geräte wie Computer und Smartphones ist abzuraten. Gut eignet sich die Zeit
des rückläufigen Merkur dagegen, um alte, liegen gebliebene Angelegenheiten zu bearbeiten und abzuschließen.
Die Spannungen zwischen den USA und Venezuela haben in den letzten Monaten erheblich zugenommen. Seit September 2025
gab es zahlreiche tödliche Angriffe von Seiten des US-Militärs auf Boote, in denen angeblich Drogen geschmuggelt
wurden. Kritiker werfen der USA Verstöße gegen das Völkerrecht vor. Die amerikanische Regierung spricht hingegen
von einem Kampf gegen „Drogenterroristen“. Seit Dezember ist die Gefahr eines militärischen Konflikts nochmals
gestiegen: Präsident Trump ordnete eine vollständige Blockade sanktionierter Öltanker an, die Venezuela anlaufen
oder verlassen. Außerdem haben die USA die größte Flotte an Kriegsschiffen in der Geschichte Südamerikas in der
Karibik zusammengezogen, darunter den Flugzeugträger
USS General R. Ford, Atom-U-Boote und
F-35-Kampfflugzeuge. Trump hat angekündigt, dass die Angriffe bald „auch an Land beginnen“ könnten. Er gab dem
venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro ein Ultimatum zum Rücktritt, das inzwischen verstrichen ist.
Dass es tatsächlich um einen Kampf gegen Drogen geht, darf bezweifelt werden. Zwar haben die USA seit Jahren ein
erhebliches Problem mit einer Drogenschwemme, vor allem Fentanyl ist zu einer regelrechten Seuche geworden.
Venezuela spielt dabei allerdings so gut wie keine Rolle. Mit großer Wahrscheinlichkeit geht es der US-Regierung
in Wirklichkeit um die riesigen Ölfelder, die Venezuela beherbergt, aber selbst nicht fördern kann, weil das Land
wirtschaftlich zu arm ist.
Horoskop der USA nach Sibly

Ist Trump tatsächlich bereit, einen Krieg in der Karibik zu beginnen? Werfen wir einen Blick auf die maßgeblichen
Horoskope und beginnen wir mit dem Staatshoroskop der USA. Das von mir verwendete Geburtsbild (4.7.1776, 17.10 LMT,
Philadelphia) geht auf Ebenezer Sibly zurück und wurde erstmals 1787 veröffentlicht, also elf Jahre nach der
Unabhängigkeitserklärung. Sibly war Freimaurer und gehörte in den 1780er Jahren zuerst der Loge in Portsmouth an,
dann jener in Bristol. Da beide Städte enge Handelsbeziehungen zu den USA unterhielten, kann man davon ausgehen,
dass Sibly aus erster Hand Berichte über den Zeitpunkt der Deklaration erhalten konnte, an der amerikanische
Freimaurer beteiligt gewesen waren.
Im Sibly-Horoskop bildet die progressive Sonne in den ersten Monaten des Jahres 2026 ein Quadrat zum Mars. Im Zuge
dieser Progression, die im März exakt ist (siehe Abb. links), könnten die USA auf die eine oder andere Art mit Gewalt
konfrontiert werden, z.B. in Form eines terroristischen Anschlags. Wahrscheinlicher ist aber, dass der amerikanische
Präsident sich selbst aggressiv zeigt. Er könnte eine militärische Operation gegen ein anderes Land anordnen,
aber ebenso einen neuen Handelskrieg beginnen. Ein weiteres vorstellbares Szenario besteht darin, dass es in den
USA zu größeren Protesten kommt, gegen die der amerikanische Präsident mit Härte vorgeht.
Fazit: Eine militärische Aktion in der Karibik wäre eine sehr treffende Entsprechung für die Sonne/Mars-Progression
im USA-Horoskop. Allerdings sind auch viele andere Szenarien denkbar.
Ära-Horoskop für Caracas
Betrachten wir als nächstes das Ära- oder Menschheitshoroskop. Es wird für die Sonnenfinsternis vier Tage vor
der letzten Neptun/Pluto-Konjunktion von 1892 erstellt und bezieht sich auf die Erfahrungen der heutigen
Menschheit (26.4.1892, 21.46 LMT). Das Ära-Horoskop kann auf jeden beliebigen Ort der Erde berechnet werden,
wobei in diesem Fall ausschließlich Auslösungen im Zusammenhang mit den Hauptachsen relevant sind. (Alle anderen
Verbindungen gelten für die ganze Welt.)
In den ersten Monaten des neuen Jahres entfalten sich in dem auf die venezolanische Hauptstadt Caracas berechneten
Ära-Horoskop mehrere kritische Progressionen: Ende Januar bildet der progressive Aszendent ein Quadrat zur
Mars/Saturn-Achse. Im Februar deckt sich der progressive AC mit Saturn/Pluto progressiv (Spiegelung in Teiler 4),
während das progressive MC einen Winkel des Teiler 16 zu Saturn bildet. Im März gelangt die progressive
Sonne/MC-Achse auf Saturn (Teiler 16). Anfang April spiegelt sich der progressive AC in Teiler 10 mit dem
progressiven Neptun. Abb. unten zeigt das Linear des Teiler 4 mit der Progression für Mitte Januar.
Fazit: Die genannten Auslösungen könnten auf eine militärische Aktion von Seiten der USA hinweisen. Mars/Saturn
stünde in diesem Fall für Gewalt und Zerstörung, während Neptun die mit einem Angriff verbundene Unsicherheit
symbolisieren würde. Insgesamt erscheinen mir die Progressionen allerdings zu wenig markant für einen umfassenden
Krieg.
Venezolanisches Staatshoroskop
Untersuchen wir abschließend das venezolanische Staatshoroskop (5.7.1811, 15.00 LMT, Caracas, Quelle: astro.com mit
einem A-Rating).
In diesem Geburtsbild formte die progressive Sonne in den vergangenen Monaten einen Spiegelpunkt zu Uranus, und zwar
im hochwirksamen Teiler 2. Exakt war die Progression im September, als die Angriffe der USA auf die Boote begannen
und Präsident Trump wiederholt von einem möglichen Angriff auf das Land sprach. Abb. unten zeigt das Linear des
Teiler 2 mit der Progression für Anfang September 2025.
Die Sonne/Uranus-Progression klingt nun aus und macht Platz für weitere kritische Auslösungen: Im Januar spiegelt
sich Sonne/MC progressiv mit Mars/Saturn (Teiler 8). Ende Januar bildet der laufende Saturn eine Konjunktion mit
dem progressiven MC. Ende Februar spiegelt sich der laufende Pluto mit dem Radix-MC (Teiler 4), während der laufende
Saturn erneut das progressive MC tangiert (Spiegelung in Teiler 1). Im März formt der laufende Neptun einen
Spiegelpunkt zum progressiven MC (Teiler 1). Gleichzeitig bildet die progressive Sonne/MC-Achse einen Spiegelpunkt
zu Pluto (Teiler 10). Schließlich sind im April die Bilder Sonne progressiv = Mars/Saturn (Teiler 16),
Sonne/Widder progressiv // Saturn progressiv (Teiler 10) und MC progressiv // Neptun (Teiler 16) fällig.
Fazit: Die Auslösungen im venezolanischen Staatshoroskop legen nahe, dass die Spannungen mit den USA in den ersten
Monaten des neuen Jahres weiter bestehen. Insgesamt erscheinen mir die Konstellationen aber auch hier zu wenig
markant für eine umfassende Invasion von Seiten der USA. Die Gefahr von gezielten militärischen Aktionen und einer
anhaltenden Seekonfrontation ist jedoch groß.
Der nachfolgende Text ist ein Auszug aus meiner neuen Jahresvorschau:

Die Dreiecksfigur von Uranus, Neptun und Pluto, die sich im Sommer 2025 erstmals formte, ist auch 2026 wirksam.
(Abb. rechts zeigt die Stellung der drei Langsamläufer am 15. Juli 2026). Dementsprechend können wir ein weiteres
turbulentes Jahr erwarten, in dem sich die laufenden Prozesse fortsetzen und möglicherweise wichtige Wendepunkte
erreichen. Bei Pluto geht es um Macht, Kontrolle und manipulative Verhaltensweisen, während Uranus für Veränderungen,
Reformen, Proteste und Demonstrationen steht. Neptun symbolisiert Ideale und Visionen, aber auch Illusionen, Täuschung
und Unsicherheit.
In den ersten Monaten des Jahres wird die Aspektfigur durch Saturn erweitert, denn er bildet eine Konjunktion mit
Neptun. Die Saturn/Neptun-Konjunktion konstelliert sich in unmittelbarer Nähe zum Widderpunkt, was ihr eine besonders
starke und nachhaltige Wirkung verleiht. Unter Saturn/Neptun lösen sich bestehende Strukturen auf und wir können
Zustände der Infragestellung und Unsicherheit erleben. Häufig korrelieren Saturn/Neptun-Verbindungen mit Perioden,
in denen politische Führer bzw. Regierungen gegen das Gesetz verstoßen, um ihre Macht auszuweiten und persönliche
Vorteile zu erlangen. Diese Entsprechung erleben wir aktuell besonders eindringlich in den Vereinigten Staaten von
Amerika, wo die Trump-Regierung demokratische Regeln und Strukturen in einer Weise auflöst, die sich die meisten
Beobachter noch vor einem Jahr nicht hätten vorstellen können. Die Umbau- bzw. Auflösungsprozesse in den USA setzen
sich 2026 fort, besonders deutlich vielleicht in der ersten Jahreshälfte. Die negativen Folgen der trumpschen
Politik dürften dabei immer deutlicher zum Tragen kommen, was verstärkt zu Protesten und Demonstrationen führen
sollte. Der amerikanische Präsident wird auf die Kritik wahrscheinlich mit wilden Rundumschlägen reagieren,
so dass die Lage weiter eskaliert.
In der Vergangenheit wies der Saturn/Neptun-Zyklus einen starken Bezug zum Kommunismus und zur Entwicklung Russlands
auf. So endete das kommunistische Sowjet-Regime im Jahr 1989, zur Zeit der letzten Saturn/Neptun-Konjunktion.
Dementsprechend liegt die Vermutung nahe, dass Russland ebenfalls von bedeutsamen Umstrukturierungsprozessen betroffen
ist. Im Moment deutet allerdings nichts darauf hin, dass Putins Herrschaft zeitnah enden könnte.
Im besten Fall korreliert die Saturn/Neptun-Konjunktion mit einem Friedensabkommen oder zumindest einer Feuerpause
im Ukraine-Krieg. Das ideale Zeitfenster hierfür sind die Monate Februar und März.
Andere charakteristische Saturn/Neptun-Entsprechungen sind Naturkatastrophen aufgrund von zu viel oder zu wenig
Wasser. Da die Folgen des Klimawandels von Jahr zu Jahr deutlicher zutage treten, muss man kein großer Prophet sein,
um auch für 2026 extreme Wetterverhältnisse vorauszusagen – Perioden, in denen es einerseits zu großer Hitze,
Trockenheit, Dürre und Waldbränden kommt, andererseits zu heftigen Unwettern, starken Regenfällen und
Überschwemmungen.
Da Saturn/Neptun in der Kosmobiologie als klassische „Krankheitsachse“ gilt, ist die Ausbreitung einer Krankheit
bzw. eines Virus eine weitere denkbare Entsprechung im Jahr 2026.
Das Trigon von Uranus und Pluto weist im Vergleich zur Saturn/Neptun-Konjunktion eine deutlich längere Wirkungsdauer
auf. Es entfaltet sich in drei exakten Übergängen (Juli 2026, November 2026 und Juni 2027) und stellt gewissermaßen
eine Wiederholung des Transits von Pluto durch das Wassermann-Zeichen dar. Uranus/Pluto-Aspekte beinhalten das
Potential für Veränderungen, Reformen, Revolutionen und Umstürze. Im Zuge des aktuellen Trigons könnten viele
Menschen aufstehen und für ihre Freiheit kämpfen. Dies gilt natürlich insbesondere für unfreie und autoritäre Systeme.
Aber auch in demokratischen Gesellschaften dürften sich Reformen und Veränderungen als unabdingbar erweisen.
Außerdem korreliert der Uranus/Pluto-Zyklus typischerweise mit Neuerungen und Durchbrüchen im technischen bzw.
wissenschaftlichen Bereich. Es verwundert daher nicht weiter, dass wir derzeit einen großen Innovationsschub
erleben, welcher Technologie und Digitalisierung auf eine neue Stufe hebt. Künstliche Intelligenz, maschinelles
Lernen, Robotik und andere Automatisierungsprozesse dürften in den kommenden Jahren noch nachhaltigere Auswirkungen
auf unseren Alltag haben als bisher.
Die Sextile, die Neptun zu Uranus und Pluto bildet, sind die letzten Steine im großen kosmischen Mosaik.
Uranus/Neptun-Verbindungen korrelieren nicht selten mit Zeiten, in denen Auflösungsprozesse zu chaotischen
Situationen und dem Gefühl von Ohnmacht führen. Naturkatastrophen, insbesondere Erdbeben, aber auch Vulkanausbrüche
und Waldbrände sind in diesem Zusammenhang typische Entsprechungen.
Der Neptun/Pluto-Zyklus ist mit einer Dauer von fast 500 Jahren der längste aller Zyklen und weist eine besonders
große Bandbreite an Entsprechungen auf. Er hat unter anderem mit einer Öffnung für übergeordnete, kollektive Ideen
und Inhalte zu tun. Ob diese aufbauend oder zerstörerisch wirken, hängt von den äußeren Umständen ab und von den
anderen beteiligten Konstellationen. Als Neptun und Pluto sich 2024 im Teiler 6 spiegelten, kandidierte Trump
erneut für das Präsidentenamt und wurde nach einem bizarren Wahlkampf für eine weitere Amtszeit gewählt.
Die Politik des US-Präsidenten, welche geprägt ist von Lügenpropaganda, autokratischem Verhalten und dem Drang,
andere zu bedrohen und ihnen den eigenen Willen aufzuzwingen, wird uns auch 2026 in Atem halten.
Ein anderes wichtiges Thema des Neptun/Pluto-Zyklus ist die Atomenergie (Pluto: Atomkern, Hitze, Neptun: Wasser,
Kühlung). So ereignete sich das verheerende Reaktorunglück von Tschernobyl Ende April 1986, als Neptun und Pluto
über Monate hindurch ein exaktes Sextil formten. Dass wir 2026 erneut einen Atomunfall oder gar den Einsatz von
Nuklearwaffen erleben, erscheint mir zum gegenwärtigen Zeitpunkt wenig wahrscheinlich. Ausschließen kann man ein
solches Szenario aber nicht.
Die letzte wichtige Signatur des Jahres 2026 ist die Rückläufigkeit der Venus, welche sich vom 3. Oktober bis
14. November erstreckt. Ist Venus rückläufig, werden Partnerschaften einem Test unterzogen, so dass bestehende
Unstimmigkeiten und Probleme an die Oberfläche kommen. Es kann sich hierbei um persönliche Beziehungen handeln,
aber auch um politische oder wirtschaftliche Bündnisse und Allianzen. In positiver Hinsicht ergibt sich die
Möglichkeit, Konflikte und Frustrationen zu bereinigen.
Mit Blick auf die Finanzmärkte korrelieren die Rückläufigkeitsperioden der Venus häufig mit turbulenten und
erratischen Zeiten. Typischerweise ergeben sich Trendwenden gerade dann, wenn Venus stationär ist. Im aktuellen Fall
sind das die Tage um den 3. Oktober und um den 14. November herum (mit einem Orbis von jeweils +/- 10 Tagen).
Im Ära-Horoskop (welches auf dem Neptun/Pluto-Zyklus beruht) aspektieren 2026 sowohl der progressive Mars, als auch
der langsame progressive Saturn den Neumond. Wir müssen folglich davon ausgehen, dass die Menschheit auch in diesem
Jahr erheblichen Belastungen ausgesetzt ist. Neben den bestehenden Konflikten und Krisenherden sowie dem Umstand,
dass viele Bevölkerungsgruppen in Armut und unter schlechten Bedingungen leben, Spaltungen und Anfeindungen
ausgesetzt sind, besteht die Gefahr von gravierenden Umweltkatastrophen, welche viele Menschenleben gefährden
und Milliardenschäden verursachen. Tatsächlich könnten die Belastungen im Frühjahr/Sommer 2026 ihren Höhepunkt
erreichen. Danach – und das ist die gute Nachricht – sollte sich die Situation langsam verbessern.

Die Jahresvorausschau für 2026 wird ab Ende des Jahres erhältlich sein. Wie immer stehen politische
und wirtschaftliche Zusammenhänge im Mittelpunkt der Analysen. Neben den Horoskopen von Institutionen und
Staaten sowie deren Regierungschefs werden die aus astrologischer Sicht vermuteten Entwicklungen verschiedener
Märkte wie Aktien und Rohstoffe diskutiert.
In den vergangenen Jahren hatten wir mit unseren mundanen Prognosen recht gute Trefferquoten, so auch 2025.
2026 setzen sich die Themen des vergangenen Jahres fort und erreichen einen wichtigen Höhe- bzw. Wendepunkt.
Die astrologische Vorschau für 2026 wird als PDF per Email versendet. Sie können das Manuskript über mein
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Selbstverständlich können Sie mit
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