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| Astrologische Analysen |
Abb. rechts: Horoskop der Ukraine, 22.1.1918, Kharkov (2O08, 50N00), Quelle: Campion,
Buch der Welthoroskope.
Seit dem Mittelalter wurde die Ukraine von Polen, Litauen, Russland und der Türkei
regiert. Nach der russischen Revolution im Frühjahr 1917 entwickelte sich eine
nationalistische Bewegung, doch der Weg zur völligen Unabhängigkeit war beschwerlich.
Am 22. Januar 1918 erklärte das ukrainische Parlament die Unabhängigkeit. In
Ermangelung exakter Informationen wurden die Mittagsstände zugrunde gelegt.
Die dramatische Entwicklung der Ukraine spiegelt sich in diesem Geburtsbild
auch ohne die persönlichen Faktoren wie MC oder Mond deutlich wider.
Hier das Unabhängigkeits-Horoskop mit der Sekundärprogression im Außenkreis (Abb. links):
Die progressive Sonne ist auf 28 Grad
Widder vorgerückt und befindet sich damit exakt auf der Uranus/Pluto-Achse der Radix.
Dieses Planetenbild steht für Revolution, Transformation, Sturz des Alten und Aufbau des Neuen.
Die progressive Sonne bildet zusätzlich einen exakten Spiegelpunkt zum Radix-Jupiter.
Dies lässt sich als deutlicher Hinweis werten, dass sich die Entwicklung auf friedliche
und vor allem für das Land glückliche und (langfristig) expansive Weise vollzieht.
Hier zur Verdeutlichung eine Liste der relevanten Radix-, bzw. progressiven Faktoren
(Abb. rechts): Sonne progressiv (rot) hat die Uranus/Pluto-Halbsumme der Geburt
erreicht (Teiler 1), im Gegenbogen dazu befindet sich der Radix-Jupiter.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch das Horoskop des ukrainischen Oppositionsführers
Viktor Juschtschenko, geboren am 23.2.1954 in Sumy (Abb. links).
Leider ist keine Geburtszeit bekannt, so dass wir uns auch hier mit den Mittagsständen
begnügen müssen.
Juschtschenko wurde nicht nur um den Wahlsieg betrogen, sondern auch mit Dioxin
vergiftet, wie Ärzte eines Wiener Krankenhauses jetzt eindeutig nachwiesen.
Am Abend des 5. September hatte sich der Politiker zu einem Abendessen mit dem
Chef der ukrainischen Staatssicherheit, Igor Smeschko, getroffen. Dieser wollte mit
dem Oppositionspolitiker dringend zusammenkommen, um ihm "eminent wichtige Informationen"
mitzuteilen. Wenige Stunden später wurde Juschtschenko krank. Er litt unter Unterleibs- und
Rückenschmerzen, Gesichtsmuskeln waren gelähmt, er erbrach sich häufig. Vier Tage später
ließ sich der ehemalige Banker erstmals nach Wien ins Rudolfinerhaus fliegen.
Trotz seiner Erkrankung nahm er aber weiter am Wahlkampf teil. Äußerlich ist Juschtschenko
durch die Vergiftung stark gezeichnet, Narben und Pusteln übersähen sein Gesicht.
Hinzu kommt - als sei dies noch nicht genug - die progressive Mars/Saturn-Achse
im exakten Quadrat zur Geburts-Sonne (Abb. rechts), eine außerordentlich hemmende,
belastende und gefährliche Konstellation.
Juschtschenkos Geburtsbild weist weiterhin eine Jupiter-Pluto-Progression
in Teiler 8 auf (Abb. links). Diese Konstellation steht für Anerkennung, Macht und Erfolg im
großen Stil. Im Kreis ist ein solcher Aspekt kaum zu entdecken.
Der progressive Jupiter auf 22.23 Zwillinge spiegelt sich mit
dem progressiven Pluto auf 22.37 Löwe an der O-Grad-Krebs-, bzw. 15-Grad-Löwe-Achse,
d.h. die Distanz von 0 Grad Krebs zurück auf 22.23 Grad Zwillinge ist exakt die gleiche,
wie die Entfernung von 15 Grad Löwe zu 22.37 Grad Löwe. Wenn man bedenkt, wie langsam sich
diese beiden Planeten in der Progression bewegen, wird deutlich, dass nur bei wenigen Menschen
eine solche Konstellation während der Lebensspanne fällig wird - und wenn sich ein solcher Aspekt
tatsächlich ereignet, zeigt sich auch eine deutliche Auswirkung. Für eine solche Progression
gibt es einen "Grund".
Die Jupiter-Pluto-Progression wiederholt sich auch in Teiler 6 (Abb. rechts):
Der progressive Jupiter bewegt sich ins Sextil zum progressiven Pluto,
der, seit der Geburt rückläufig, sich seinerseits langsam auf den Jupiter zubewegt.
Dieser Aspekt lässt sich auch in der normalen Kreisdarstellung erfassen.
Dass diese Progression gleich zweimal zeitgleich in verschiedenen Teilern zur
Auslösung kommt, ist allerdings höchst selten und daher maximal bedeutsam.
Vieles spricht daher für einen Wahlsieg Juschtschenkos am 26. Dezember.
Wünschen wir ihm alles Gute und hoffen wir, dass auch seine Gesundheit mitspielen wird.