Astrologie
  Seminare
 Beratung

Astro-Analysen Beratung Seminare Wissenswertes Über mich Kontakt


Gedanken zur Spiegelung von Uranus und Neptun


9.10.2016 - Die übergeordnete Konstellation der kommenden beiden Monate ist die Spiegelung von Uranus und Neptun. Sie ergibt sich im größtmöglichen Teiler 1 (Spiegelung über 0° Widder) und ist aufgrund der stationären Phasen beider Planeten in der zweiten November-Hälfte und den ganzen Dezember hindurch exakt.

Bei Uranus und Neptun haben wir es mit sehr unterschiedlichen, polaren Energien zu tun. Uranus wird unter anderem mit plötzlichen Veränderungen und abrupten Umbrüchen in Zusammenhang gebracht. Neptun bringt das Potential für inspirierende Kreativität, steht aber gleichzeitig für die Unterminierung und Auflösung gewohnter Strukturen.
Verbinden sich Uranus und Neptun in einem dynamischen Aspekt miteinander - und die Spiegelung über die Kardinalpunkte zählt zu dieser Art von Aspekten, so können diffuse, schwer einzuschätzende Zustände eine Rolle spielen und ein Klima der Unsicherheit und Angst erzeugen. Im ungünstigsten Fall führen Geschwindigkeit (Uranus) und Auflösungsprozesse (Neptun) zu dem Gefühl der Ohnmacht bzw. - im wörtlichen oder übertragenen Sinn - zum "freien Fall". Dementsprechend häufig korrelieren Naturkatastrophen (insbesondere Erdbeben, aber auch Überschwemmungen, Brände und Vulkanausbrüche) mit dieser Kombination, außerdem Unglücksfälle im Bereich der Luft- und Schifffahrt. Weitere Möglichkeiten sind terroristische Bedrohungen oder Erschütterungen unseres Wirtschafts- und Finanzsystems.

Natürlich sind auch positive Entsprechungen dieser langsamen Planeten-Kombination möglich, die allerdings einen hohen Bewusstseinsgrad voraussetzen. So besteht mit Uranus die Möglichkeit, dass sich die uranischen Umbrüche und die neptunischen Auflösungsprozesse auf längere Sicht als günstig erweisen. Darüber hinaus lassen sich unbewusste Inhalte und Visionen, wie sie durch Neptun symbolisiert werden, geistig erfassen und in eine für den menschlichen Verstand nachvollziehbare Logik bringen. Dies kann zu spektakulären Entwicklungen und Erfindungen führen - meistens im technischen Bereich.

Die aktuelle Spiegelung von Uranus und Neptun war erstmals in der Zeit von Juni bis August 2015 fällig und zeigte dramatische Entsprechungen: Zunächst erlebte China eine ernste wirtschaftliche Schwächeperiode. Ab Mitte Juni 2015 brachen die chinesischen Aktienkurse um rund 40 Prozent ein. Mit teils drastischen Maßnahmen versuchten Regierung und Notenbank gegenzusteuern - mit geringem Erfolg. Innerhalb von vier Wochen wurden rund 4 Billionen Dollar Kapital vernichtet. Die Börsen gingen weltweit auf Talfahrt.
Gleichzeitig erlebte die Europäische Union ihre bis dahin schwerste Krise, als Griechenland die Staatspleite drohte und nicht abzusehen war, ob das Land überhaupt gerettet werden würde.
Die dramatischste Entsprechung der Uranus/Neptun-Verbindung war aber zweifellos die Flüchtlingskrise, welche genau um die Jahresmitte 2015 eskalierte. Noch nie zuvor hatten so viele Menschen in Europa Zuflucht gesucht. In Deutschland sprach man zunächst von 700.000 Flüchtlingen, es wurde dann fast eine Million. Die Spiegelung von Uranus und Neptun symbolisierte in diesem Zusammenhang die Ohnmacht der betroffenen Menschen, aber auch die Überforderung der Helfer und die Hilflosigkeit der verantwortlichen Politiker, die keine angemessenen Lösungen fanden.

Bei der sich nun ergebenden Spiegelung handelt es sich um den letzten Übergang im aktuellen Zyklus. Wie Mitte 2015 bleibt die Verbindung über längere Zeit mit einem sehr engen Orbis bestehen, weshalb ich erneut mit markanten Entsprechungen rechne.

Ab sofort lieferbar:
Künstler-Horoskope

Erfahren Sie mehr...


22. Januar 2017:
Jahresvorschau für 2017

In diesem eintägigen Seminar werden die astrologischen Signaturen des Jahres 2017 diskutiert. Im Mittelpunkt stehen dabei geopolitische und wirtschaftliche Zusammenhänge.

Erfahren Sie mehr...