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Zeitqualität für die beiden Wochen vom 16. bis 29. Januar 2012


Rückblick

Aufgrund der Weihnachtsfeiertage gab es in den vergangenen Wochen keinen Bericht zur Zeitqualität. Die aktuellen Konstellationen wurden in der Newsletter-Ausgabe Januar/Februar 2012 jedoch recht treffend beschriebenen: Unter der hoffnungsvollen Spiegelung von Jupiter und Neptun kamen zunächst sehr positive Signale aus der Euro-Zone: Die beiden hoch verschuldeten Länder Italien und Griechenland konnten sich problemlos Geld an den Märkten beschafften - zu deutlichen günstigeren Konditionen als bislang. Dies gab den Finanzmärkten Auftrieb, DAX und Euro legten kräftig zu. Nur drei Tage später jedoch senkte die US-Ratingagentur Standard & Poor's die Bonitätsnote Frankreichs und stuft acht weitere Euro-Länder herab, womit die übergeordnete Saturn/Neptun-Verbindung zum Tragen kam. Über Saturn im Trigon bzw. Spiegelpunkt zu Neptun schrieb ich unter anderem: Im Blick auf die globale Schuldenkrise macht Saturn/Neptun perfekten Sinn: Die Konstellation steht für anhaltende, chronische Schwäche, für unwirklich erscheinende, nur schwer veränderliche Zustände. (...) Die bisher veranlassten Maßnahmen konnten die Staatsschuldenproblematik nicht entschärfen. Die Unsicherheit wird bleiben, vermutlich noch zunehmen. Im schlimmsten Fall brechen bereits jetzt die letzten Dämme und dem Euro droht der unmittelbare Kollaps. Wahrscheinlicher erscheint mir jedoch ein Szenario, bei dem sich die Auflösungsprozesse schleichend vollziehen und ein ständiges Klima der Unsicherheit und Infragestellung erzeugen.
Weiter hieß es: Trotz der Saturn/Neptun-Thematik sind auch positive Tendenzen möglich, insbesondere im Januar, wenn sich die Jupiter/Neptun-Spiegelung vom November 2011 wiederholt. Möglicherweise sorgt ja erneut eine konzertierte Aktion der Notenbanken für Optimismus und Aufrieb. Sollten entsprechende Maßnahmen tatsächlich stattfinden, ist jedoch zu befürchten, dass sie nur kurzzeitige Entspannung bringen.

Nicht nur in Bezug auf die Schuldenkreise, auch im Blick auf Natur und Umwelt zeigte die Zusammengestirnung von Saturn und Neptun - unter Einbeziehung von Jupiter und Uranus in verschiedenen Teilern - deutliche Entsprechungen. Im Zeitband einer Spiegelung von Uranus und Neptun wütete das Sturmtief Andrea über Deutschland und anderen Teilen Europas. Es brachte Verwüstungen, Überschwemmungen und Schneemassen. Zur gleichen Zeit zerbrach in Neuseeland ein havariertes Containerschiff und verseuchte das Meer mit Öl. Am 13. Januar ereignete sich vor der Küste Italiens ein schweres Schiffsunglück, bei dem mehrere Menschen ums Leben kamen.
Im aktuellen Newsletter heißt es hierzu: Auf der mundanen Ebene sind Bedrohungen und Schäden durch Wasser mögliche Entsprechungen von Saturn/Neptun. So könnten beispielsweise heftige Niederschläge Überschwemmungen zur Folge haben (bzw. starke Schneefälle für chaotische Zustände sorgen). (…) Da Uranus ebenfalls in einem kleineren Teiler beteiligt ist (Uranus Spiegelpunkt Neptun in der ersten Januar-Hälfte) kommen auch andere Naturkatastrophen, beispielsweise Erdebeben oder Tsunamis, in Frage. Ebenso denkbar sind Unglücksfälle im Zusammenhang mit der Schiff- oder Luftfahrt, mit Flüssigkeiten wie Öl oder chemischen Substanzen.


Die aktuellen Konstellationen
  • 18. Januar: Jupiter 30 Uranus
  • 18. Januar: Mars helioz. 0 Neptun helioz.
  • 19. Januar: Sonne 90 Saturn
  • 20. Januar: Sonne -> Wassermann
  • 21. Januar: Sonne // Neptun (Teiler 4)
  • 22. Januar: Sonne 90 Jupiter
  • 23. Januar: Neumond
  • 24. Januar: Mars rückläufig
  • 27. Januar: Merkur -> Wassermann
  • 29. Januar: Merkur 90 Jupiter

Die genannte Verbindung von Saturn und Neptun besteht noch bis Ende März, wobei der Trigon-Aspekt ab Mitte Februar in eine harte Spieglung des Teiler 2 übergeht. Im Blick auf die globale Schuldenkrise und speziell die Euro-Krise gilt für Saturn/Neptun folgendes: Entweder führt die Umsetzung neuer Ideen und Visionen zu einer Beruhigung und einem Zuwachs an Stabilität (weniger wahrscheinlich) oder wir erfahren in noch stärkerem Maße als bisher, wie gewohnte Strukturen sich auflösen und ein permanentes Klima der Unsicherheit und Angst erzeugen.

Auf der mundanen Ebene sind Bedrohungen durch zu viel oder zu wenig Wasser denkbare Entsprechungen dieser Kombination. So erhöht sich sowohl die Gefahr von Überschwemmungen, als auch von extremer Trockenheit und Dürre. Eine weitere Option ist der Ausbruch einer Krankheit oder Seuche. Zusätzlich besteht noch bis Ende März die Gefahr einer größeren Naturkatastrophe, wie beispielsweise einem Erdbeben oder einem Tsunami.

Die Saturn/Neptun-Verbindung wird überlagert durch die Rückläufigkeit des Mars, welche am 24. Januar beginnt und bis 14. April dauert. Wenn ein Planet rückläufig wird, kommt die mit diesem Planeten verbundenen Prinzipien in aller Regel deutlich zum Ausdruck, jedoch nicht immer in der gewohnten Art und Weise. Im Fall von Mars können zuvor begonnene Handlungen zum Stillstand kommen oder sich umkehren. Entscheidungen können in Frage gestellt oder bedauert werden. Unter Umständen möchte man alles "hinschmeißen" und noch einmal ganz von vorn anfangen. Prinzipiell sind die kommenden Wochen ungünstig, um größere neue Projekte in Angriff zu nehmen. Auch führen mangelnde Vorsicht oder übertriebener Wagemut jetzt besonders leicht zu Verletzungen und Unfällen.

Mit Mars in seiner stationären Phase ist das Potential für Auseinandersetzungen, Eskalationen und Krisen in den kommenden Wochen groß. In der Politik kann es zu Streitigkeiten und Machtkämpfen kommen. Allenfalls ist die Rhetorik kämpferisch und scharf.
Da Mars sich im Arbeiter-Zeichen Jungfrau befindet, könnte es auch um Arbeitsplätze gehen oder um Konflikte im Zusammenhang mit der arbeitenden Bevölkerung bzw. zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern. Wahrscheinlich sind in diesem Zusammenhang auch Protestbewegungen und Streiks.
In der Mundan-Astrologie werden die Rückläufigkeiten des Mars mit militärischen Auseinandersetzungen oder sogar Kriegen in Verbindung gebracht. Als Mars von Anfang Oktober bis Mitte Dezember 2005 rückläufig war, kam es in den Vorstädten Frankreichs 20 Tage in Folge zu gewalttätigen Unruhen. Jugendliche lieferten sich mit der Polizei heftige Straßenschlachten und steckten Häuser und Autos in Brand. Davor wurde Mars von Juli bis Ende September 2003 rückläufig, kurz nach der Invasion der USA im Irak. Die Rückläufigkeitsphase des Mars von Mai bis Juli 2001 ereignete sich nur wenige Wochen vor den Anschlägen des 11. September. Es hat den Anschein, als sei unsere Welt immer dann besonders anfällig für kriegerische Auseinandersetzungen und Gewalt, wenn Mars rückläufig wird (jeweils einige Wochen davor und danach).


Ankündigung

Für das Seminar "Die Konstellationen des Jahres 2012 am 22. Januar sind noch zwei Plätze frei. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen politische und wirtschaftliche Zusammenhänge. Neben den Horoskopen von Staaten und Politikern werden auch die aus astrologischer Sicht wahrscheinlichen Entwicklungen der verschiedenen Märkte wie Aktien, Rohstoffe und Währungen untersucht. Außerdem erhält jeder Teilnehmer ein Exemplar des Skripts "Die Konstellationen des Jahres 2012", das seit Anfang Januar versendet wird.
Ab sofort erhältlich:
Die Konstellationen des Jahres 2012

Wir befinden uns inmitten einer gewaltigen kollektiven Umbruchphase. Die Wucht und Schnelligkeit, mit der die Herausforderungen auf uns zukommen, und der Umstand, dass wir sie bisher doch irgendwie gemeistert haben, macht Angst und Hoffnung zugleich.

In diesem Skript werden die Konstellationen für 2012 und darüber hinaus ausführlich diskutiert. Im Mittelpunkt stehen geopolitische und wirtschaftliche Zusammenhänge. Neben den Horoskopen von Staaten und deren Politikern werden auch die aus astrologischer Sicht wahrscheinlichen Entwicklungen der verschiedenen Märkte wie Aktien, Rohstoffe und Währungen untersucht.

Erhältlich als Broschüre im DinA4-Format, 35 Seiten, 15 Abbildungen, Spiralbindung.
Preis: EUR 19,90 + EUR 3,00 Versand

Sie können das Manuskript über mein Kontaktformular oder telefonisch bestellen.